Vom Aktenstapel zur Datencloud

Ist der öffentliche Sektor bereit für den Kulturwandel?

Datenkultur Public Sektor
  • Insight
  • 10 minute read
  • 25/03/25
Ferdinand  Hochguertel

Ferdinand Hochguertel

Manager, Technology & Data , PwC Switzerland

Lukas Kleist

Lukas Kleist

Senior Consultant, People & Organisation, PwC Switzerland

Stephan Müller

Stephan Müller

Senior Manager, Advisory, PwC Switzerland

Ursula Lock

Ursula Lock

Director, People & Organisation, Government & Public Sector, PwC Switzerland

Die Digitalisierung des öffentlichen Sektors erfordert weit mehr als technologische Modernisierung – sie braucht eine klare Strategie für Cloud-Transformation, eine starke Datenkultur und interoperable Datenräume. Erfolgreiche Verwaltungen setzen auf einen integrierten Ansatz, der Technologie, Prozesse und Menschen gleichermassen berücksichtigt. Im folgenden Blogpost wird erläutert, wie dies in der Praxis umgesetzt wird.

In unserer Blogpost-Serie bringen wir führende Experten aus Data Management, Cloud Transformation, People & Organisation sowie Public Sector Consulting zusammen, um praxisnahe Einblicke und bewährte Methoden zu teilen. Erfahren Sie, wie eine starke Datenkultur, durchdachte Cloud-Strategien und gut strukturierte Datenräume die Grundlage für eine moderne, effiziente und bürgernahe Verwaltung bilden. 

Vom Aktenstapel zur Datencloud: Ist der öffentliche Sektor bereit für den Kulturwandel?

Datenkultur    

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Von analogen Prozessen zur digitalen Realität Die zentrale Rolle der Datenkultur im öffentlichen Sektor

Die PwC Hopes & Fears Survey 2024 zeigt, dass 75 % der Mitarbeitenden im öffentlichen Sektor bereit sind, sich an neue digitale Arbeitsweisen anzupassen, was Entscheidungsträgern die Chance bietet, den Sektor zukunftsfähig zu gestalten. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Umgang mit Daten, der Effizienz, Transparenz, Innovationen und eine bürgerzentrierte Verwaltung ermöglichen. Trotz vorhandener Initiativen zeigen die Studienergebnisse der Berner Fachhochschule weiterhin Defizite in der Digitalisierung im öffentlichen Sektor, insbesondere in den Bereichen digitale Inklusion, Datenmanagement und Nutzung von Open Source Software.

Um das Potenzial der digitalen Transformation voll auszuschöpfen, ist es entscheidend, eine starke und integrative Datenkultur zu schaffen, die technische, organisatorische und kulturelle Hürden überwindet.

Der Begriff «Datenkultur» beschreibt eine gemeinsame Denkweise und einheitliche Verhaltensweisen im Umgang mit Daten innerhalb einer Organisation. Sie stellt sicher, dass Daten verstanden, geteilt und effizient genutzt werden. Auf der Grundlage von Daten können Entscheidungen objektiver und transparenter getroffen werden. Eine ausgeprägte Datenkultur umfasst nicht nur die technischen Prozesse der Datenerfassung und -verarbeitung, sondern auch die Haltung und erforderliche Kompetenzen von Mitarbeitenden im Umgang mit Daten. Sie prägt, wie Daten gesammelt, strukturiert, analysiert und strategisch eingesetzt werden: Datenkultur ist ein Teil der Organisationskultur.

Eine ausgeprägte Datenkultur basiert auf Werten wie Offenheit, Transparenz und Zusammenarbeit.  Diese Werte ermöglichen es, Daten nicht als statische Ressource, sondern als dynamischen Wissensfluss zu betrachten, der Entscheidungsprozesse verbessert und die Gesamtorganisation transformieren kann. Eine datenorientierte Denkweise bedeutet, dass Mitarbeitende nicht nur die Bedeutung von Daten erkennen, sondern diese aktiv nutzen, um Prozesse zu optimieren und neue Chancen zu erschliessen. Eine auf die digitale Strategie einer Behörde ausgerichtete Datenkultur ist daher eine grundlegende Voraussetzung, um neue Technologien erfolgreich einzuführen und den Wandel hin zu einer datengetriebenen Arbeitsweise zu unterstützen.

Widerstände & Fragmentierungen Hürden auf dem Weg zur Datenkultur

Trotz offensichtlicher Vorteile stehen einige technologische, kulturelle und strukturelle Hindernisse im Weg.

Kulturelle Barrieren und Skepsis

Häufig haben Mitarbeitende und Führungskräfte eine zurückhaltende Einstellung gegenüber datengetriebenen Entscheidungen. Dies kann auf Unsicherheit, fehlendes Wissen oder bestehende Strukturen zurückzuführen sein. Solche Mitarbeitende sehen die Digitalisierung als Bedrohung für bestehende Abläufe und nehmen Daten nicht als strategische Ressource wahr. Unsicherheiten und fehlende Kompetenzen im Umgang mit neuen Technologien sowie die Angst vor Fehlinterpretationen oder Kontrollverlust hemmen den Wandel ebenfalls. 

Dezentrale Strukturen und fragmentierte Technologien

In der Schweiz führen dezentrale Verwaltungsstrukturen zu Datensilos und inkompatiblen IT-Systemen. Diese Fragmentierung hindert die Zusammenarbeit und die Entwicklung moderner, bürgerfreundlicher Lösungen. Zudem mangelt es an kompatibler Infrastruktur und interdisziplinären Kompetenzen, um den Mehrwert von Daten zu nutzen. Misstrauen gegenüber neuen Systemen bremst die Digitalisierung zusätzlich.

Datenschutz und Sicherheitsbedenken

Unsicherheiten bei Datenschutz und -sicherheit gelten als Hemmnisse, anstatt als Anreiz für innovative Lösungen. Die Angst vor Datenschutzverletzungen führt dazu, dass datengetriebene Ansätze nur zögerlich eingeführt werden.

Analoge Arbeitsweisen

Papierbasierte Verfahren sind weiterhin verbreitet, was Prozesse verlangsamt, Fehler begünstigt und die Flexibilität moderner Verwaltungen einschränkt. Dies verstärkt die Fragmentierung und behindert den Übergang zu datengetriebenen Ansätzen. Ohne die Förderung von Datenkompetenz, die Überwindung von Datensilos und eine datenorientierte Denkweise bleibt das Potenzial ungenutzt.

Der Schlüssel zum Erfolg Vorteile einer etablierten Datenkultur

Eine etablierte Datenkultur fördert eine effizientere und transparentere Verwaltung, beschleunigt den Zugang der Bürger*innen zu öffentlichen Dienstleistungen und stärkt die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und Sektoren. Datenbasierte Entscheidungsfindung kann langfristige Herausforderungen – wie den demografischen Wandel oder klimatische Veränderungen – frühzeitig adressieren und die Grundlage für nachhaltige Lösungen schaffen. Darüber hinaus ermöglicht eine datenorientierte Kultur den Austausch zwischen Organisationen. Dies schafft die Voraussetzung für eine kohärente, innovative und bürgerzentrierte Verwaltung.

«Der wahre Erfolg liegt nicht in der Technologie, sondern im Wandel der Denkweise – für eine transparente, zukunftsfähige Verwaltung, die den gesellschaftlichen Herausforderungen gewachsen ist.»

Myriam Denk, Partner People & Organisation, PwC Schweiz

Datenkultur etablieren Handlungsempfehlungen

Eine ausgeprägte Datenkultur und Datenkompetenzen bei den Mitarbeitenden sind entscheidend, um fundierte Entscheidungen zu treffen, Prozesse zu optimieren und den Bürgerservice zu verbessern. Doch ein solcher Wandel erfordert weit mehr als nur technologische Lösungen. Es geht darum, den Nutzen von Daten zu erkennen und datenbasierte Lösungen zu akzeptieren. Folgende Schritte helfen, eine nachhaltige Datenkultur zu etablieren:

Die bestehende Organisationskultur muss analysiert und Lücken in Bezug auf Kompetenzen und datenbasiertes Handeln identifiziert werden. Aufbauend auf dem gewünschten Zielzustand, sollten Führungskräfte eine klare Vision für den Wandel formulieren.

Die daraus abgeleitete Datenstrategie sollte in die Digitalisierungsstrategie eingebettet sein und nicht nur technische Aspekte, sondern auch organisatorische und kulturelle Faktoren berücksichtigen. Ein durchdachter Change-Management-Plan hilft, alle Beteiligten auf denselben Weg zu bringen und die Transformation strukturiert voranzutreiben.

Ein Beispiel hierfür ist die kürzlich veröffentlichte Vision und Ziele «Datenökosystem Schweiz», welche die Mehrfachnutzung von Daten durch Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Öffentlichkeit in der Schweiz in einem vertrauenswürdigen Rahmen fördert:

«Das Datenökosystem Schweiz bildet einen vertrauenswürdigen Rahmen für Datenräume, damit Daten zur gesellschaftlichen Wohlfahrt, zum wirtschaftlichen Erfolg und zum wissenschaftlichen Fortschritt mehrfach genutzt werden können. Die Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Öffentlichkeit gestalten das Datenökosystem Schweiz gemeinsam und entwickeln dieses weiter. Das Datenökosystem Schweiz ist vertrauenswürdig, interoperabel, international anschlussfähig und nachhaltig.»

Das Vorhaben schafft Grundlagen, die den Aufbau von Datenräumen unterstützen - mit der Umsetzung der gemeinsamen Vision richten sich Akteure entlang gemeinsamer Zielsetzungen und Massnahmen. Durch klare Vorgaben und ein strukturiertes Vorgehen können sowohl die Zusammenarbeit als auch die Akzeptanz für datengetriebenen Handeln gestärkt werden.

Die gewünschten digitalen Verhaltensweisen werden im Idealfall durch Fokusgruppen entwickelt. Dabei ist es wichtig, die gewünschten Verhaltensweisen so konkret wie möglich zu definieren. Eine Datenkultur kann nur erfolgreich sein, wenn die Menschen, die mit den Daten arbeiten, die Potentiale von Daten verstehen, datenbasierte Lösungen akzeptieren und anwenden können und insbesondere einen persönlichen Mehrwert für ihre tägliche Arbeit sehen. Es ist entscheidend, Mitarbeitende frühzeitig einzubinden und ihnen die Vorteile der neuen Arbeitsweisen aufzuzeigen. Wer den Sinn hinter der Veränderung versteht, wird sich eher aktiv und motiviert daran beteiligen.

Erfolgreiche Projekte setzen auf transparente Change-Management-Strategien, bei denen die Mitarbeitenden aktiv in den Veränderungsprozess eingebunden werden. Regelmässige Informationsveranstaltungen, Feedbackrunden und partizipative Entscheidungsprozesse schaffen eine positive Haltung gegenüber neuen datenbasierten Ansätzen.

Nachdem die gewünschten Verhaltensweisen definiert wurden, geht es darum sie zu testen. Dafür eignen sich am besten Kulturpiloten. Dabei werden die Verhaltensweisen in ausgewählten Teams getestet und die effektivsten Verhaltensweisen für einen Roll-Out innerhalb der gesamten Organisation ausgewählt.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine datengetriebene Kultur ist die Stärkung der praxisnahen Datenkompetenzen in der gesamten Organisation. Um datenbasierte Verhaltensweisen nachhaltig zu etablieren, setzen erfolgreiche Organisationen auf praxisnahe Lernformate (zum Beispiel durch Gamifizierung), gezielte Unterstützung und motivierende Anreize. Schulungsprogramme und Workshops, die grundlegende Datenkompetenzen und datengestützte Entscheidungsprozesse vermitteln, tragen dazu bei, Unsicherheiten abzubauen und die Akzeptanz neuer Technologien zu fördern.

Praxisbeispiel

Es können beispielsweise interdisziplinäre Datenkompetenz-Zentren eingeführt werden, in denen Mitarbeitende verschiedener Abteilungen gemeinsam an datenbasierten Projekten arbeiten. Diese Zentren fördern den Austausch von Wissen und zeigen praxisnah, wie Daten für die Verbesserung von Prozessen und Arbeitsabläufen genutzt werden können.

Zur Förderung der Datenkompetenz hat der Bund 2023 einen Verhaltenskodex für Datenwissenschaft herausgegeben. Mit der Definition von Grundprinzipien und der Formulierung von umfassenden Fragen als Checkliste dient der Kodex als wertvolle Orientierungshilfe. Er fokussiert sich auf eine menschenzentrierte und vertrauenswürdige Anwendung von Datenwissenschaft im Arbeitsalltag und unterstützt Mitarbeitende dabei, Daten verantwortungsvoll und effektiv in ihre Entscheidungsprozesse zu integrieren. 

Zur langfristigen Verankerung der Datenkultur sollten Datenkompetenzen in eine übergreifende Datenorganisation eingebettet werden, die auf zentrale strategische, taktische und operative Datenthemen ausgerichtet ist.

Die Datenkultur muss gelebt werden. Es geht darum, dass der Nutzen von Daten erkannt und datenbasierte Lösungen akzeptiert werden. Zu diesem Zweck sollten positive Beispiele für den Umgang mit und die Nutzung von Daten identifiziert, als Leuchtturmprojekte kommuniziert und auch gemeinsam gefeiert werden. Insbesondere Führungskräfte haben die Aufgabe solche Initiativen voranzutreiben.

Die nachhaltige Verankerung der Datenkultur gelingt durch gezielte Anreize, regelmässigem Wissensaustausch und Monitoring von definierten KPIs. Wertschätzung und Belohnung für datenbasiertes Arbeiten sind wichtige Faktoren, um das neue Verhalten zu festigen. Unzureichende Anreizsysteme, fehlende Erfolgsmessungen und mangelnde Transparenz führen dazu, dass datenbasierte Ansätze nicht nachhaltig verankert werden. Nur wenn Mitarbeitende erkennen, dass datengetriebene Entscheidungen langfristig geschätzt und gefördert werden, wird sich die neue Kultur dauerhaft etablieren.

Praxisbeispiel 

Erfolgreiche Initiativen setzen ebenfalls auf die technologische Harmonisierung und Integration von Systemen. Ein Beispiel aus der Praxis ist die Einführung zentraler Datenplattformen, die als Schnittstelle zwischen verschiedenen Behörden dienen. Solche Plattformen erleichtern nicht nur den Zugang zu Daten, sondern fördern, durch gezielte Schulungen und Change-Management-Massnahmen, auch das Verständnis und die Akzeptanz für datenbasierte Prozesse. 

Zur dauerhaften Sicherung des Kulturwandels sollten ebenfalls Pilotprojekte durchgeführt werden, die als Vorreiter für den kulturellen und technologischen Wandel dienen. Diese Projekte bieten die Möglichkeit, neue Technologien und Prozesse im kleinen Rahmen zu testen und deren Nutzen zu demonstrieren. Erfolgreiche Pilotprojekte können Skeptiker überzeugen und als Best-Practice-Beispiele dienen, die schrittweise auf andere Bereiche übertragen werden können.

Wie sieht der Aufbau einer Datenorganisation aus? 
 

datenkultur

Ein ganzheitlicher Ansatz für eine starke Datenkultur Fazit

Der öffentliche Sektor steht an einem Wendepunkt: Der Wandel von papierbasierten Prozessen hin zu digitalen Lösungen bietet grosse Chancen für Effizienz, Transparenz und besseren Bürgerservice. Doch um eine datengetriebene Arbeitsweise nachhaltig zu verankern, erfordert es mehr als nur technologische Veränderungen – es braucht einen tiefgreifenden Kulturwandel. 

Dies gelingt nur, wenn Führungskräfte und Mitarbeitende gleichermassen eingebunden werden und ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt wird. Technologie allein reicht nicht aus – der Mensch muss ebenso in den Wandel integriert und befähigt werden. Wer den Wandel strategisch plant, Mitarbeitende inspiriert, Kompetenzen aufbaut und den Kulturwandel aktiv verstärkt, legt den Grundstein für eine erfolgreiche digitale Transformation. Der Weg zu einer unterstützenden Datenkultur ist anspruchsvoll, doch er eröffnet enorme Chancen für eine effizientere, transparentere und bürgerfreundlichere Verwaltung.

Die vier Faktoren zum Aufbau einer wirkungsvollen Datenkultur

«Eine etablierte Datenkultur ist Voraussetzung für bessere datenbasierte Entscheidungen und das Ermöglichen neuer Geschäftsmodelle. Unternehmen, die jetzt in ihre Datenkultur investieren, sichern sich somit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.»

Joscha Milinski, Partner Technology & Data, PwC Schweiz

Ready to take Action Wie ausgeprägt ist die Datenkultur in Ihrem Unternehmen?

Um den Kulturwandel aktiv zu gestalten, sollten sich Entscheidungstragende nachfolgende Fragen stellen, welche den Reifegrad ihrer Organisation in Bezug auf den Umgang mit Daten reflektieren:

  • Wie datengetrieben ist Ihr Unternehmen – basiert Ihre Entscheidungsfindung auf fundierten, vertrauenswürdigen Daten oder eher auf Bauchgefühl?
  • Welche Herausforderungen begegnen Ihnen in der täglichen Arbeit mit Daten – etwa Datensilos, mangelnde Qualität oder fehlendes Vertrauen?
  • Wie ist die Datenverantwortung in Ihrem Unternehmen geregelt – existieren klare Rollen und Prozesse, oder fehlt eine strukturierte Steuerung?
  • Glauben Sie, dass Ihr Unternehmen das volle Potenzial seiner Daten nutzt, oder bleiben wertvolle Insights ungenutzt?
  • Wie gut ist Ihre Organisation auf wachsende regulatorische und ethische Anforderungen im Umgang mit Daten eingestellt?

Die Antworten auf diese Fragen helfen, Lücken in der Datenkultur zu erkennen und gezielte Massnahmen für eine zukunftsfähige Verwaltung abzuleiten.

Kontaktieren Sie uns

Falls Sie den Kulturwandel aktiv gestalten möchten und ein richtungsweisendes Konzept entwickeln möchten, laden wir sie herzlich ein auf ein gemeinsames Gespräch mit unseren Spezialisten aus Datenmanagement, öffentlichem Sektor und People Management. 

Joscha Milinski

Partner and Data Strategy & Management Leader, PwC Switzerland

+41 58 792 23 58

Email

Myriam Denk

Partner, People and Organisation, Zurich, PwC Switzerland

+41 58 792 26 53

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Philipp Roth

Lead Partner, Government & Public Sector, PwC Switzerland

+41 79 634 13 25

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