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Die Digitalisierung des öffentlichen Sektors erfordert weit mehr als technologische Modernisierung – sie braucht eine klare Strategie für Cloud-Transformation, eine starke Datenkultur und interoperable Datenräume. Erfolgreiche Verwaltungen setzen auf einen integrierten Ansatz, der Technologie, Prozesse und Menschen gleichermassen berücksichtigt. Im folgenden Blogpost wird erläutert, wie dies in der Praxis umgesetzt wird.
In unserer Blogpost-Serie bringen wir führende Experten aus Data Management, Cloud Transformation, People & Organisation sowie Public Sector Consulting zusammen, um praxisnahe Einblicke und bewährte Methoden zu teilen. Erfahren Sie, wie eine starke Datenkultur, durchdachte Cloud-Strategien und gut strukturierte Datenräume die Grundlage für eine moderne, effiziente und bürgernahe Verwaltung bilden.
Die PwC Hopes & Fears Survey 2024 zeigt, dass 75 % der Mitarbeitenden im öffentlichen Sektor bereit sind, sich an neue digitale Arbeitsweisen anzupassen, was Entscheidungsträgern die Chance bietet, den Sektor zukunftsfähig zu gestalten. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Umgang mit Daten, der Effizienz, Transparenz, Innovationen und eine bürgerzentrierte Verwaltung ermöglichen. Trotz vorhandener Initiativen zeigen die Studienergebnisse der Berner Fachhochschule weiterhin Defizite in der Digitalisierung im öffentlichen Sektor, insbesondere in den Bereichen digitale Inklusion, Datenmanagement und Nutzung von Open Source Software.
Um das Potenzial der digitalen Transformation voll auszuschöpfen, ist es entscheidend, eine starke und integrative Datenkultur zu schaffen, die technische, organisatorische und kulturelle Hürden überwindet.
Trotz offensichtlicher Vorteile stehen einige technologische, kulturelle und strukturelle Hindernisse im Weg.
Eine etablierte Datenkultur fördert eine effizientere und transparentere Verwaltung, beschleunigt den Zugang der Bürger*innen zu öffentlichen Dienstleistungen und stärkt die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und Sektoren. Datenbasierte Entscheidungsfindung kann langfristige Herausforderungen – wie den demografischen Wandel oder klimatische Veränderungen – frühzeitig adressieren und die Grundlage für nachhaltige Lösungen schaffen. Darüber hinaus ermöglicht eine datenorientierte Kultur den Austausch zwischen Organisationen. Dies schafft die Voraussetzung für eine kohärente, innovative und bürgerzentrierte Verwaltung.
«Der wahre Erfolg liegt nicht in der Technologie, sondern im Wandel der Denkweise – für eine transparente, zukunftsfähige Verwaltung, die den gesellschaftlichen Herausforderungen gewachsen ist.»
Eine ausgeprägte Datenkultur und Datenkompetenzen bei den Mitarbeitenden sind entscheidend, um fundierte Entscheidungen zu treffen, Prozesse zu optimieren und den Bürgerservice zu verbessern. Doch ein solcher Wandel erfordert weit mehr als nur technologische Lösungen. Es geht darum, den Nutzen von Daten zu erkennen und datenbasierte Lösungen zu akzeptieren. Folgende Schritte helfen, eine nachhaltige Datenkultur zu etablieren:
Der öffentliche Sektor steht an einem Wendepunkt: Der Wandel von papierbasierten Prozessen hin zu digitalen Lösungen bietet grosse Chancen für Effizienz, Transparenz und besseren Bürgerservice. Doch um eine datengetriebene Arbeitsweise nachhaltig zu verankern, erfordert es mehr als nur technologische Veränderungen – es braucht einen tiefgreifenden Kulturwandel.
Dies gelingt nur, wenn Führungskräfte und Mitarbeitende gleichermassen eingebunden werden und ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt wird. Technologie allein reicht nicht aus – der Mensch muss ebenso in den Wandel integriert und befähigt werden. Wer den Wandel strategisch plant, Mitarbeitende inspiriert, Kompetenzen aufbaut und den Kulturwandel aktiv verstärkt, legt den Grundstein für eine erfolgreiche digitale Transformation. Der Weg zu einer unterstützenden Datenkultur ist anspruchsvoll, doch er eröffnet enorme Chancen für eine effizientere, transparentere und bürgerfreundlichere Verwaltung.
«Eine etablierte Datenkultur ist Voraussetzung für bessere datenbasierte Entscheidungen und das Ermöglichen neuer Geschäftsmodelle. Unternehmen, die jetzt in ihre Datenkultur investieren, sichern sich somit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.»
Joscha Milinski, Partner Technology & Data, PwC SchweizUm den Kulturwandel aktiv zu gestalten, sollten sich Entscheidungstragende nachfolgende Fragen stellen, welche den Reifegrad ihrer Organisation in Bezug auf den Umgang mit Daten reflektieren:
Die Antworten auf diese Fragen helfen, Lücken in der Datenkultur zu erkennen und gezielte Massnahmen für eine zukunftsfähige Verwaltung abzuleiten.
Falls Sie den Kulturwandel aktiv gestalten möchten und ein richtungsweisendes Konzept entwickeln möchten, laden wir sie herzlich ein auf ein gemeinsames Gespräch mit unseren Spezialisten aus Datenmanagement, öffentlichem Sektor und People Management.
Joscha Milinski